Honigwein, Met - der Nektar der Götter

Wir bieten eine große Auswahl köstlicher Honigweine an:

z.B. Met classic, Met lieblich, Met feinherb,

Wikinger Blut - Met mit Kirschsaft - der süffige Bestseller!

Normannenblut - Met mit Apfelsaft - total süffig wie Wikingerblut, aber nicht zu süß,
Merlin´s Waldbeer-Apfel-Met

Geistertrunk- Honig-Met mit Limonen-Zitronen-Geschmack

Hexenelexir - Honig-Met mit Banane-Melone-Kiwi Geschmack

Elfenzauber-Honig-Met mit Vanillestange, traumhaft köstlich (unser Favorit)

Erdbeerkönigin - Honig - Erdbeer- Wein, einfach nur lecker

Feuriger Drache - scharfer Met mit Chili,

Piratenblut - Met mit Johannisbeerwein

Chivan - Met mit Hanfaroma

 


Die Geschichte des Met

 

Lange Zeit bevor es den Wein aus Trauben gab, wurde von unseren Vorfahren der Honigwein hergestellt. Der "goldene Wein" aus den Honigwaben wurde von Germanen, Sumerern, Griechen und Römern genossen. Als "Trank der Götter" galt er. Der Honig-Wein, als Met bekannt, war für die Nordmänner gleichzusetzen mit dem Traubenwein der Römer und Griechen. Honigwein ist jedoch nicht nur in unseren Regionen, sondern sogar wahrscheinlich weltweit das älteste alkoholische Getränk. Die Germanen haben, nach Angaben von Historikern, die Kunst der Metherstellung bereits vor mehr als 3.000 Jahren gepflegt. Met wurde bei den kultischen Festen als "Rauschtrunk" genutzt. Die Wirkung des Alkohols war zwar bekannt aber noch nicht wirklich erklärbar. Es rankten sich viele mystische Geschichten und Sagen um das wertvolle Gebräu. Sinnesveränderungen galten damals als Zauber- oder Götterwerk.

 

Das Wort "Met" entstammt wahrscheinlich dem indogermanischen "Madhu", was soviel wie süßer Trank bedeutet. Die Produktion und der Genuss von Met ist eines der ältesten mittel- besonders aber nordeuropäischen Kulturmerkmale. Als man viel später in den römischen Reihen die Köstlichkeit des germanischen Mets erkannte, wusste man diesen schnell zu schätzen. Geraubte Metkrüge erhielten begeisterte schriftliche Erwähnungen in der Römischen Geschichtsschreibung. Met hatte fortan auf den römischen Festtafeln einen Ehrenplatz neben den billigeren aus Weintrauben gekelterten Getränken. Unter Karl dem Großen erlangte Met eine Art Renaissance. Als Festgetränk durfte der goldene Trunk an keiner kaiserlichen Tafel fehlen. Seit dieser Zeit wurde der Met unter anderem durch Mönche als Heilmittel und Heilmittelträger (Zusatz von Kräutern) eingesetzt. Bei den südeuropäischen Völkern wurde der Met später verdrängt durch den leichter herzustellenden Traubenwein. Das Bier eroberte auch bald die Geschmäcker und sorgte ebenfalls dafür, dass bis heute der höchst gesunde Honig-Met fast in Vergessenheit geriet.

 

Die alten Völker haben ihren Met aus Wasser und Honig bereitet. Der Gärvorgang selbst wurde wohl eher zufällig entdeckt. Ein Erklärungsmodell für die frühe Erfindung des Honigweins bei den Germanen ist die ungenügend luftdichte Lagerung von Pollen. Pollen wurden, wie frühgeschichtliche Ausgrabungen gezeigt haben, von den nordischen Völkern gegen Skorbut, während des Winters und auf längeren Schiffsreisen eingenommen. Die Pollenvorräte wurden von unseren Vorfahren mit Honig überschichtet, um sie haltbarer zu machen. Wurde dafür ein zu wasserhaltiger Honig (junger Honig) verwendet, oder wurde ein Krug undicht, konnte der Inhalt aus der Umgebungsluft Wasser ziehen. So setzte eine unbeabsichtigte Spontangärung ein. Während des Gärprozesses entsteht enzymatisch weiteres Wasser, Kohlendioxid und Alkohol. Ab einem bestimmten Alkoholgehalt ist die Gärung an ihrem natürlichen Ende angelangt. Der Pollen behält dabei komplett seine wertvollen Wirksubstanzen, Eiweiße und Vitamine. Der Alkohol erzielt, natürlich auch geschmacklich, seine Wirkung! Somit war der Met entstanden.

 

Über Tausenden von Jahren glaubten unsere Vorfahren, wegen des unerklärlichen Gärprozesses, Met sei ein Geschenk der germanischen Gottheiten. Als "Geschenk der Götter" trank man mit höchster Achtung den Met und glaubte fest daran, dass die Kraft der Götter bei Genuss auf den Menschen übertragen wird. Der gegorene Honigtrank wurde damals schon von griechischen Dichtern gelobt und galt nicht nur als berauschend. Ihm wurden viele weitere positive Eigenschaften zugeschrieben, die die Eigenschaften des reinen Honigs weit übertrafen. Den Göttern schien der Met Unsterblichkeit zu verleihen, beim Menschen wirkte er erwiesenermaßen kräftigend, gesundend und lebensverlängernd.

 

Auch der Naturheilpraktiker Sebastian Kneipp beschrieb später die Wirkung des Mets: "Met tut viel Gutes, er fördert guten Appetit, die Verdauung, reinigt und stärkt den Magen und schafft ungesunde Stoffe weg. Der Körper wird von dem befreit was ihm nachteilig ist. Seine Wirkung ist sehr günstig auf das Blut, alle Körpersäfte, die Nieren und Blase, weil er überall reinigt, ausleitend wirkt und auflöst. Für alle älteren Menschen ist Met ein Stärkungsmittel. Schon die Germanen erfreuten sich einer außerordentlichen Gesundheit und erreichten ein hohes Alter. Ihre Gesundheit und ihr hohes Alter verdankten sie jedenfalls besonders ihrem Met."


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